Social Freezing

Social Freezing bewahrt deine heutigen Chancen für morgen. Durch das Einfrieren von Eizellen kannst Du deine Familienplanung selbstbestimmt und ohne Zeitdruck gestalten.

Gründe für Social Freezing

Viele Frauen entscheiden sich für Social Freezing nicht primär wegen der Karriere, sondern weil aktuell kein passender Partner vorhanden ist. Häufig geht es darum, den zeitlichen Druck aus der Kinderwunschentscheidung zu nehmen. Social Freezing kann eine Absicherung sein, um heute Optionen für später zu bewahren. So entsteht mehr Ruhe und Selbstbestimmung in der Lebensplanung.

Kein passender Partner

Der Wunsch nach einem Kind ist da, aber die passende Partnerschaft fehlt. Social Freezing hält diese Möglichkeit offen und schafft Zeit für die persönlichen Lebensumstände.

Reduzieren von Druck 

Das Einfrieren der Eizellen kann helfen, den empfundenen Zeitdruck zu verringern. Entscheidungen zur Familiengründung lassen sich dadurch ruhiger und unabhängiger treffen.

Persönliche Lebensplanung

Manchmal passt die aktuelle Lebensphase nicht zu einem Kinderwunsch. Social Freezing kann helfen, sich diese Option für einen späteren Zeitpunkt zu bewahren.

Was unsere Patient:innen über uns sagen

Wie Social Freezing funktioniert

1

Hormonstimulation

Die Eierstöcke werden medikamentös stimuliert, damit mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen.

2

Eizellentnahme

Die reifen Eizellen werden in einem kurzen ambulanten Eingriff gewonnen.

3

Vitrifikation

Die Eizellen werden im Labor per Vitrifikation eingefroren, um ihre Qualität zu erhalten.

4

Lagerung

Die eingefrorenen Eizellen werden sicher in flüssigem Stickstoff aufbewahrt, bis sie später genutzt werden.

FAQs

1. Was ist Social Freezing?

Beim Social Freezing werden unbefruchtete Eizellen entnommen und eingefroren, um die Fruchtbarkeit für einen späteren Zeitpunkt zu erhalten.

2. Wie alt sollte man für Social Freezing sein?

Idealerweise in jüngeren Jahren, also zwischen Ende 20 und Mitte 30, da Qualität und Anzahl der Eizellen mit dem Alter abnehmen. Ein Social Freezing ist allerdings auch in späteren Jahren möglich.

3. Was sind die typischen Gründe für Social Freezing?

Der häufigste Grund ist nicht (wie oft angenommen) die Karriere, sondern dass aktuell kein passender Partner vorhanden ist. Viele Frauen möchten den zeitlichen Druck aus der Kinderwunsch-Entscheidung nehmen und sich die Option für später offenhalten. Social Freezing kann daher eine Absicherung sein, um den Druck auf die persönliche Lebensplanung zu reduzieren.

4. Wie läuft Social Freezing ab?

Zunächst werden die Eierstöcke über etwa 10 - 12 Tage hormonell stimuliert, damit mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen. Diese werden anschließend in einem kurzen Eingriff entnommen und im Labor mittels Vitrifikation schnell eingefroren. Die Eizellen können dann für eine spätere Kinderwunschbehandlung gelagert werden.

5. Was sind die Erfolgschancen nach dem Auftauen der Eizellen?

Sie hängen stark vom Alter bei der Entnahme ab; bei Eizellen aus unter 35 Jahren können realistische Schwangerschaftschancen im Bereich von 30 - 50 % über mehrere Transfers liegen.

6. Stimmt es, dass ich durch Social Freezing früher in die Menopause komme?

Nein. Die Entnahme nutzt nur Eizellen, die in diesem Zyklus ohnehin verloren gehen würden, und beeinflusst die Menopause nicht.

7. Wie lange können die Eizellen gelagert werden?

Theoretisch viele Jahre ohne messbaren Qualitätsverlust.

8. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

In der Regel nicht, da Social Freezing keine medizinische Indikation hat und als Selbstzahlerleistung gilt.

Wie wir Dir beim Thema Social Freezing weiterhelfen können

Wir begleiten dich beim Social Freezing von der ersten Beratung über die hormonelle Stimulation bis zur sicheren Kryokonservierung deiner Eizellen. Dabei legen wir Wert auf eine individuelle Planung und eine medizinisch sorgfältige Durchführung.

Auch nach der Entnahme bleiben wir dein Ansprechpartner für Lagerung, Fragen und die spätere Nutzung der Eizellen.